Flora

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Aus dem für den Bergbau zur Monokutlur veränderten Harzwald soll im Nationalpark wieder Urwald entsthen. Die natürliche Waldstruktur wird sich stabiler gegen Umwelteinflüsse behaupten können. Man findet hier viel Totholz neben dem junge Bäume wachsen.

 

Die Bergwiesen entstanden nicht nur durch Rodung, sondern auch durch Waldbeweidung des Harzer Rotviehs. Wegen Ihrer teilweise sehr seltenen Pflanzen stehen Sie durchweg unter Naturschutz.


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Eisenhut [SHN]




Seltene Pflanzen

  • Arnika montana


 

Der Baum des Jahres 2009 ist der Berg-Ahorn ( acer pseudoplatanus )

Der Berg-Ahorn stellt die am meist verbreitetste Ahornarten in den Mischwäldern Mitteleuropas. Der sommergrüne, bis zu 500 Jahre alt werdende Baum bevorzugt das kühl-feuchte Klima der Berge.

 

Im Herbst wird er intensiv Gelb und zeigt nicht das bekannte orangerote Farbenspiel des Spitz-Ahorns. Dennoch wird er wegen seiner imposante Erscheinung und seiner Borke, die im Alter sehr stark an die Rinder einer Platane erinnert - daher der botanische Name -, gerne als Solitärbaum in Parkanlagen präsentiert. Als Alleebaum filtert seine volle Krone den Staub und Lärm.

Seine unscheinbare Blüten sind eine ergiebige Futterquelle für Bienen.

Der Mensch schätzt sein Holz zur Herstellung von Furnieren und Musikinstrumenten.

 

Der Stamm eines Bergahorns aus dem nordharzer Forstamt Liebenburg wurde für mehr als 6.000,- € verkauft.

 

 

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