Warme Bode bei Braunlage

Quellen der Warmen Bode

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Quellgebiet der kleinen Bode

Quellgebiet der Kleinen Bode [ F9 ]

 

  • Rundwanderung
  • ca. 15 km leicht
  • Höhendiff. 260 m
  • mäßige Steigung
  • keine Gaststätte

Warme Bode

Warme Bode [F9]

 

Quelle 840m ü.NN

Länge 24 km

Die Warme Bode stammt aus dem Quellgebiet beim Dreieckigen Pfahl. Tatsächlich entspringen hier im Bodebruch (nordwestlich vom Wurmberg) ihre beiden Quellbäche : die Kleine und die Große Bode.

Nach 24 km vereinigt sie sich mit der Kalten Bode (Quelle nördlich vom Wurmberg im Bodesprung) zur Bode. Sie verläßt den Harz bei Thale und mündet in die Saale.




Rundwanderung vom Großparkplatz über die Bährenbrücke zum Dreieckigen Pfahl

 

Quellen der Warmen BodeVom Großparkplatz gehen Sie nordwestlich in Richtung Bode/Brockenwegschanzen. Sie können wahlweise recht- oder linksseitig der Bode flussaufwärts die Bährenbrücke erreichen. Am einfachsten und schnellsten gehen Sie linksseitig der Bode - also östlich - auf der Großen Bodestraße. Wenn von rechts der Ulmer Weg einmündet, kann man bald links den Achtemann erblicken. Sie wandern jetzt direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze weiter. Links befindet sich das Hochmoor Rote Bruch. Nach ca. 2 km erreicht man die Wegkreuzung am Dreieckigen Pfahl. Der rechte Weg führt über den Goetheweg zum Brocken ( ca. 5 km), geradeaus führt der Weg in Richtung Torfhaus ( ca. 3,5 km ). Sie folgen jedoch dem linken (roter Punkt), zeitweilig auf Knüppeldämmen, durch den Bodebruch, das Quellgebiet der Großen Bode. Nach ca. 2km verlassen Sie den "rote Punkt" Weg nach links - geradeaus geht es weiter zur Achtermann -, umrunden etwas das Quellgebiet der Kleinen Bode und folgen dieser linksseitig. Dort, wo der Weg die Kleine Bode überquert, münden Sie in einen von rechts oben kommenden Weg und erreichen bald die Moosbrücke. Über die Kleine Bodestraße und den Triftweg kommen Sie nach Braunlage zurück.


Info

Der Dreieckige Pfahl diente um 1850 als Grenzstein zwischen Wernigerode, Königreich Braunschweig/Hannover und Blankenburg. Die Einmeißelung KH steht für Königreich Hannover und HB für Herzogtum Braunschweig. Der ca. 1,30m hohe Stein selbst besteht aus Harzer Granit.

 

Hochmoore haben im Gegensatz zu Flachmooren keinen Zufluss. Da sie nur duch Regen gespeist werden, sind sie sehr nährstoffarm. Das führt zur bräunlichen Färbung der Flüsse. Der 3m mächtige Bodebruch zählt mit seinen 5500 Jahren zu den jungen Mooren.

 

Die bräunliche Farbe vieler Harzbäche sind ebenso natürlichen Ursprungs, wie die Schaumkronen. Da die Bäche den sauerstoffarmen Hochmooren entspringen, werden die abgestorbene Pflanzenreste unvollständig zersetzt im Bach mitgeführt. Die braune Farbe wird durch gelöste Huminstoffe und der Schaum von mitgeführten Eiweißen verursacht.

 

Die ca. 24km lange Warme Bode beginnt in 840m ü.NN im Bodesprung, südwestlich vom Dreieckigen Pfahl.

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